15.12.2009
Mainzer Ampel leuchtet !

- Partei- und Fraktionsspitzen von GRÜNEN, SPD und FDP bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags. von links nach rechts: Kreisvorstandssprecher Giuseppe Lipani (GRÜNE), Fraktionssprecher Günter Beck (GRÜNE), Kreisvorstandssprecherin Katrin Eder (GRÜNE), SPD-Vorsitzender Michael Ebling, Fraktionsvprsitzender Oliver Sucher (SPD), FDP-Vorsitzender Peter Schmitz, Fraktionsvorsitzender Christopher Sitte (FDP)
Partei- und Fraktionschefs unterzeichnen Koalitionsvertrag
Mit der Unterzeichnung des Koalitionsvereinbarung "Mut. Klarheit. Aufbruch." besiegelten Bündnis90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP ihre Zusammenarbeit im Stadtrat bis ins Jahr 2014. Damit entsteht erstmals eine sogenannte "Ampel-Koalition" in Mainz. Das neue Bündnis steht für einen Neuanfang in Mainz mit klaren Akzenten auf sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Vernunft und politischer Transparenz.
Den vollständigen Koalitionsvertrag finde Sie hier.
28.04.2009
KOHLEKRAFT: KLIMASCHÄDLICH UND ZU TEUER?
Podiumsdiskussion
Dienstag, 28. April 2009, 19 Uhr
Ort: Haus am Dom
Liebfrauenplatz 8-10, Mainz
Um was geht es?
In die Kohlefrage ist Bewegung gekommen. Der Widerstand vor Ort reißt nicht ab, dazu kommen immer größere Zweifel an der Wirtschaftlichkeit neuer Kohlekraftwerke. Denn ab 2013 müssen die Betreiber für jedes freigesetzte Gramm CO2 bezahlen. Außerdem ist immer mehr erneuerbarer Strom im Netz, so dass Kohlekraftwerke oftmals nur gedrosselt laufen, was die Betriebskosten weiter in die Höhe treibt.
Nicht nur Klima und Umwelt, auch die Stromkundinnen und -kunden könnten durch neue Kohlekraftwerke also geschädigt werden. Im Fall des Mainzer Kohlekraftwerks zeigen nicht zuletzt die jüngsten Entwicklungen bei der Wohnbau, dass die Mainzer Bürgerinnen und Bürger durch falsche unternehmerische Entscheidungen ein drittes Mal den Schaden tragen. Denn sie müssten am Ende die Zeche für die teuren Kolosse zahlen. Über diese Frage wird heftig diskutiert, vor allem im Umfeld der geplanten Standorte für die neuen Kohlekraftwerke, wo wir Grüne uns zusammen mit zahlreichen Initiativen gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke engagieren.
Wie geht es weiter mit der Kohle in Mainz? Warum setzt die Energiewirtschaft, warum setzt die KMW AG auf ein neues und überdimensioniertes Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue? Wie realistisch ist die grüne Kohle- Politik? Welche konkreten Alternativen zur Kohle gibt es vor Ort?
Diese und weitere Fragen wollen wir mit Ihnen diskutieren und laden Sie herzlich ein:
TeilnehmerInnen:
Sylvia Kotting-Uhl, Sprecherin für Umweltpolitik der GRÜNEN Bundestagsfraktion
Prof. Dr. Lorenz Jarass, FH Wiesbaden
Tabea Rößner, stv. Fraktionssprecherin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Mainzer Stadtrat
Moderation: Eveline Lemke, Landesvorstandssprecherin GRÜNE RLP.
07.03.2009
HaMü Grüne mit dem Rad unterwegs!
Am Samstag, den 7. März '09, informierten sich die Grünen vom Hartenberg/Münchfeld im Rahmen einer Radtour über Probleme, anstehende Veränderungen und Sehenswürdigkeiten ihres Stadtteils. Mit den beiden aktuellen grünen Ortsbeiräten Dr. Wolfgang Puth und Gerhard Kunze hatte sie dabei echte Experten dabei. Natascha Lohöfer, Nr. 2 der Ortsbeiratsliste, Ortsvorsteherkandidat Günther Götz, wie auch die anderen Teilnehmenden nutzten bei schönem Wetter die Möglichkeit, eine rege Diskussion über Anregungen und Lösungsvorschläge zu führen. Dabei standen thematisch Flächennutzungspläne, bauliche Nachverdichtung, Erholungsgebiete und die täglichen Sorgen der Bewohner im Mittelpunkt.
06.03.2009
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mainz treten dem Bündnis für eine kohlekraftwerksfreie Region bei
Der positive Vorbescheid der SGD Süd für den geplanten Bau eines Kohlkraftwerks auf der Ingelheimer Aue ist aus Sicht der Mainzer GRÜNEN kein Grund, den Kampf gegen den Klimakiller aufzugeben. Daher haben wir beschlossen, dem Klageverein Bündnis für eine kohlekraftwerksfreie Region Mainz/Wiesbaden beizutreten und unsere Mitglieder aufgefordert, dem Beispiel des Vorstands zu folgen, so Giuseppe Lipani, Vorstandssprecher der Mainzer GRÜNEN.
Die Prüfung des Vorbescheides hat offen gelegt, dass der Bau des Kohlekraftwerks alles andere als sicher ist. Viele Ungereimtheiten in den Gutachten wurden von der SGD Süd nicht weiter verfolgt. Fehlende Nachbesserungen wurden nicht eingefordert, obwohl wir die Behörde nach dem Erörterungsverfahren darauf hingewiesen haben. Dies alles verspricht gute Aussichten auf erfolgreiche Klagen gegen den Vorbescheid, so Tabea Rößner, stellvertretende Fraktionssprecherin der GRÜNEN Stadtratsfraktion.
Bei der Wahl am 7. Juni besteht die Möglichkeit, ein deutliches Zeichen gegen den Bau des Kohlekraftwerks und für eine zukunftsgerichtete Energieversorgung zu setzen. Nur die GRÜNEN sind ein verlässlicher Partner für eine andere Energiepolitik. Wir werden weiterhin mit allen politischen und juristischen Mitteln gegen den Bau des Kohlekraftwerks kämpfen und alle Möglichkeiten ausschöpfen, dieses Wahnsinnsvorhaben zu verhindern, so Rößner und Lipani abschließend.
Grüne benennen Komissbrotbäckerei um!







Erste Kreismitgliederversammlung nach der Kommunalwahl.
Kauf des Wasserkraftwerks "Plettenberg-Ohle" bei Hagen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Für einen vernünftigen Energiemix ist aber auch der Ausbau der Windkraft notwendig: z.B. auf der Laubenheimer Höhe. 











